Mit Kreativität und Handwerksgeschick zum eigenen Hochbeet

11.06.26

Ein Projekt der Junior-Uni mit der Ober- und Werkstufenklasse der St. Laurentius Förderschule

Im Laufe des Schuljahres beschäftigte sich die Ober- und Werkstufenklasse der St. Laurentius Förderschule intensiv mit dem Thema „Hochbeet“. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel über Gartenbau, sondern konnten auch ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zu Beginn des Projekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Unterschieden zwischen einem herkömmlichen Gartenbeet und einem Hochbeet auseinander. Gemeinsam wurden die jeweiligen Vor- und Nachteile besprochen und diskutiert. Anschließend informierten sich die Jugendlichen über verschiedene Arten von Hochbeeten. Dabei spielten nicht nur Stabilität und Aussehen eine Rolle, sondern auch die Barrierefreiheit. Im nächsten Schritt planten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Hochbeet. Mit viel Sorgfalt entstanden erste Skizzen und Baupläne. Die Maße der Hochbeete wurden so gewählt, dass sie von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern bequem erreicht und genutzt werden können. Um die Ideen anschaulich darzustellen, bauten die Schülerinnen und Schüler anschließend Miniaturmodelle aus kleinen Holzspateln. So konnten sie ihre Entwürfe prüfen und weiterentwickeln. Danach ging es in den Werkraum, wo aus den Plänen Wirklichkeit wurde. Mit großem Einsatz wurde gesägt, gebohrt, geschraubt, geschliffen und getackert. Schritt für Schritt entstanden zwei stabile Hochbeete. Das Projekt bereitete allen Beteiligten viel Freude und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwei selbst gebaute Hochbeete, eines für den Garten der Junior-Uni und das andere bereichert künftig das Schulgelände der St. Laurentis Förderschule. Hier können nun Dank der besonderen Bauweise alle Schülerinnen und Schüler aktiv bei der Pflege der Pflanzen und bei der Ernte mithelfen. Mit diesem Projekt haben die Schülerinnen und Schüler erlebt, wie aus einer Idee durch Planung, Teamarbeit und handwerkliches Geschick etwas Großartiges entsteht. Bedanken möchten wir uns recht herzlich beim Team der Junior-Uni, das hervorragende Arbeit geleistet hat und die besonderen Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler gut berücksichtigt hat.

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